Die aktuelle Sendung

Sendung am Sonntag, 6. April 2025 – 11:05 h bis 12:00 h: „Rechte Gesinnungen, das neue Normal? Der Autoritarismus der Mitte der Gesellschaft!“

Foto: Omas gegen Rechts Osnabrück

Der Bundesverfassungs-
schutz erfasste 2023 25.660 rechts-extremistische Strafdaten,
70 pro Tag, 14.500 gewaltorientierte Rechtsextremisten gab es im Jahr 2023, 500 mehr als 2022. Aber der Trend in der Wählerschaft rechtsorientierte Parteien zu wählen, ist kein Problem der Ost-Bundesländer. Von den 10 Mio. AfD-Wählern der letzten Bundestagswahl stammen 7 Mio. aus den West-Bundesländern. Die Frankfurter Rundschau schieb am 23. März: „Längst hat sich die „Hufeisentheorie“ überholt. Der nach sich politische Meinungen wie auf einem Hufeisen platzieren und in der Mitte befinden sich Personen und Parteien, die sich der freiheitlich-demokratischen Grundordnung verpflichtet fühlen. Diese Mitte gibt es nicht mehr. Sie hat sich nach rechts verschoben. Mehr als ein Fünftel der Bevölkerung hat gefestigte rassistische Einstellungen. Kein Wunder, dass rechte Gewalt sich so leicht ignorieren lässt.“ Die Ereignisse der letzten Monate in Magdeburg, Aschaffenburg, München und Mannheim wurden schnell von Politiker*innen und einigen Mainstream-medien skandalisiert und führten auch zu einer, wenn auch nicht beabsichtigten, so doch wirksamen Stärkung rechtsextremer Gesinnungen. Die Motive der Täter entstammen rechtsextremistischem und auch extrem-islamistischem Gedankengut. Zudem liegt der Verdacht nahe, dass bei einigen Tätern psychische Erkrankung vorliegen. Wird durch die Politiker*innen und Medien der Gefahr durch den Rechtsextremismus ehe verstärkt als wirkungsvoll bekämpft? Wie groß ist die Gefahr?   

Meine Studiogäste sind heute Heike Tennstedt und Renate Zacheja von dem Bündnis „Omas gegen Rechts“ sowie Fynn Streifels